Die Lebenshilfe - Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V.
 

Beispiel 5: Richard G.

Passgerechte Therapie und Freizeitgestaltung als Alternative zur Tagesstätte oder Wohnstätte

Ausgangssituation:

Richard G. ist 20 Jahre alt, schwer geistig und körperlich behindert (Rollstuhlfahrer) und hat die Pflegestufe III.

Er lebt bei den Eltern im Kreis Wittenberg. Eine spezielle Tagesstätte, die ihn aufnehmen würde, ist zu weit entfernt und kommt aufgrund der langen täglichen Fahrzeiten nicht in Frage. Die Eltern suchten für ihren Sohn nach einer Alternative zur noch verbleibenden Möglichkeit des Lebens in einer Wohnstätte.


Budgetlösung:

  • 2 Stunden täglich Ergotherapie
  • 2 Stunden täglich verschiedene Angebote zur Freizeitgestaltung als Form der Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben, z. B. Spiel in der Musikgruppe
     
Ergebnisse:

Nach anderthalb Jahren Persönlichem Budget ist Richard belastbarer geworden, hat kaum noch epileptische Anfälle und macht große Fortschritte in der Therapie


Quelle: www.wochenspiegel-web.de/scms_show_data.php
 
 
 
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