Vorbemerkung:
Ein aktuelles Thema in der Behindertenhilfe ist derzeit das Persönliche Budget. In der Lebenshilfe wird dieses Thema seit längerer Zeit kontrovers diskutiert.
Der Lebenshilfe-Landesverband setzt sich in dieser Handreichung mit den Auswirkungen des Persönlichen Budgets speziell für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung auseinander. Dies bedeutet zwangsläufig eine spezifische Betrachtungsweise des Themas. Eine Gesamtbetrachtung und
-beurteilung für mögliche andere Personengruppen ist nicht beabsichtigt.
Diskussionsprozess im Landesverband:
Basierend auf den Diskussionen und Beschlüssen im Rahmen seiner Jahrestagung 2005 hat der Lebenshilfe-Landesverband im Jahr 2006 die Arbeitsgruppe „Persönliches Budget“ gegründet.
Auftrag der Arbeitsgruppe ist
- die Begleitung der Umsetzung des Persönlichen Budgets in der Modellregion Mittelfranken und in ganz Bayern unter Berücksichtigung bundesweiter Entwicklungen,
- eine Positionierung der Lebenshilfe Bayern zum Persönlichen Budget sowie
- die Erarbeitung einer Handreichung zum Persönlichen Budget für die Mitglieder des Landesverbandes.
An der Arbeitsgruppe sind Vorstandsmitglieder der Orts- und Kreisvereinigungen, Geschäftsführer und Einrichtungsleitungen, pädagogische Mitarbeiter, gesetzliche Betreuer, Vertreter der lebenshilfeinternen Ausschüsse (Wohnen, Offene Hilfen, Arbeit) sowie Vorstandsmitglieder, Geschäftsführung und Referenten des Landesverbandes beteiligt.
In bislang insgesamt fünf Sitzungen der Arbeitsgruppe, an der sich jeweils circa 30 Personen beteiligten, wurden unter anderem die Grundlagen für die vorliegende Handreichung erarbeitet.
Die Broschüre wird nachfolgend als PDF-Datei zum Download zur Verfügung gestellt: