Persönliches Budget: Häufig gestellte Fragen und Antworten
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Was ist das überhaupt, ein Persönliches Budget?
Das ist Geld, was man vom Amt bekommt, wenn man behindert ist und Hilfe braucht. Von dem Geld bezahlt man seine Betreuer selbst. Die helfen beim Wohnen, in der Freizeit, vielleicht auch wenn man beim Arbeiten Hilfe braucht. Die helfen eben da, wo man sie braucht, um im Leben dabei zu sein und mitzumachen.
Aber reicht denn so ein Persönliches Budget, wenn ich meine Betreuer, meine Miete, mein Essen, meine Kleider davon bezahlen muss? Und wenn ich auch noch ein bisschen Geld für meine Freizeit haben will?
Das Persönliche Budget ist nur für Betreuung, Unterstützung oder für Sachen, die man braucht, um am Leben teilzunehmen. Miete, Essen, Kleider, muss man nicht davon bezahlen. Dafür kann man die Grundsicherung beantragen. Oder eine Rente, zum Beispiel Erwerbsunfähigkeitsrente. Das sind andere Vorschriften. Auf jeden Fall bekommt man das Persönliche Budget zusätzlich zu dem Geld, was man für den Lebensunterhalt hat.
Muss ich jetzt aus meinem Wohnheim ausziehen?
Nein. Man muss ja nicht das Persönliche Budget beantragen, wenn man nicht will. Man kann auch sagen: ich will im Wohnheim wohnen und will, dass das bezahlt wird.
Was ist denn besser: Ein Persönliches Budget, oder wenn das Amt einfach das Wohnheim bezahlt?
Das kommt auf den Einzelfall an.
Beim Persönlichen Budget ist besser:
Man kann mehr aussuchen welche Hilfe man will, wann man Hilfe will, und wer einem hilft. Dafür muss man aber auch viel selber regeln und organisieren, damit die richtige Hilfe zur richtigen Zeit da ist. Dabei kann man sich natürlich auch wieder helfen lassen.
Wenn das Amt direkt zahlt, zum Beispiel ans Wohnheim, muss man sich um die Organisation nicht kümmern. Das ist zwar einfacher, aber man kann über die Hilfe nicht so frei entscheiden.