Alle Personen und Organisationen, die in der Verantwortung für Menschen mit Behinderung stehen, sind gefordert, sich in die Debatte über die biomedizinische Ausrichtung einer humanen Gesellschaft einzuschalten. Diesem Anspruch will die Bundesvereinigung Lebenshilfe durch ein breit angelegtes Engagement gerecht werden. Dazu gehört, allen interessierten Personen die Bandbreite der Bioethik-Diskussion auch im Rahmen einer Internetpräsentation näher zu bringen.
Bitte beachten Sie auch die Beiträge in den Unterrubriken über die Navigation links!
Am Freitag, den 3. Juni, verleiht die Giordano-Bruno-Stiftung in Frankfurt einen mit 10.000 Euro dotierten Ethikpreis an den australischen Philosophen Peter Singer. Er erhält den Preis wegen seines Engagements für Tierrechte. Dieses Engagement wäre unterstützenswert; jedoch verhält sich Singer gegenüber dem menschlichen Leben dagegen nicht wertschätzend: Er unterscheidet in seinen Schriften zwischen „wertem“ und „unwertem“ Leben.
An der Gedenkplatte für die „Euthanasie“-Opfer des Nazionalsozialismus‘ in der Berliner Tiergartenstraße 4 hat der Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Robert Antretter heute gemeinsam mit dem Bundesbehindertenbeauftragten Hubert Hüppe und dem Vorsitzenden der Lebenshilfe Berlin, Günter Jahn, Kränze niederlegt.
Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnert die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung an die mehr als 200.000 Menschen mit Behinderung, die als angeblich „lebensunwertes Leben“ ermordet wurden. Sie fanden zwischen 1939 und 1945 einen grausamen Tod in den Gaskammern, wurden vergiftet oder mussten langsam verhungern.