„Menschen mit Behinderung gehören ins Zentrum der Gesellschaft und nicht an den Rand. Dafür kann jeder etwas tun.“ Mit diesen Worten nahm Willi Lemke in der Berliner Landesvertretung der Freien Hansestadt Bremen den Medienpreis BOBBY 2010 der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Empfang. Gewürdigt wurde damit das Engagement des 64-jährigen Politikers für Sportler mit Behinderung. „Ich bin nicht mehr am sogenannten Elite-Sport interessiert, das war früher. Ich bin ein Fan von Sportlern mit Behinderung; sie inspirieren mich, hier kann man sehen, was wahrer Sportsgeist bedeutet.“
Den Medienpreis BOBBY der Bundesvereinigung Lebenshilfe erhält in diesem Jahr der Bremer Willi Lemke. Der 64-jährige Politiker und Sport-Funktionär ist seit 2008 UN-Sonderberater für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden. Zuvor war er Bildungs-Senator und Senator für Inneres und Sport der Freien Hansestadt Bremen. Bundesweit bekannt wurde Willi Lemke vor allem als Manager des Bundesliga-Vereins Werder Bremen und „Gegenspieler“ von Uli Hoeneß vom FC Bayern. Seit 2005 ist Lemke Vorsitzender des Aufsichtsrates bei Werder.